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Informationen über Stoffe und Textilien |
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Verwendung von Stoffe
Definition Der Begriff „Stoff“ im textiltechnischen Gebrauch bezeichnet ein gewebtes oder gestricktes Erzeugnis, das unter Anderem bei Kleidung und Dekoration Verwendung findet. Abgeleitet wird der Begriff „Stoff“ aus dem altfranzösischen „estoffe“ (Gewebe).
Verwendung Die verschiedenen Materialien, die in den Stoffen Verwendung finden, beeinflussen die Eigenschaften der Stoffe. Die wichtigsten Materialien sind Baumwolle und Polyester. Aber ebenso finden Polyacryl, Wolle, Viskose, Elasthan und Andere Verwendung. Häufig werden Materialgemische verwendet, beispielsweise 80% Baumwolle und 20% Polyester. Dadurch lässt sich für fast jeden Zweck der passende Stoff finden. Bei der Bekleidung wird unterschieden zwischen sommerlichen und herbst- bzw winterlichen Stoffen. Während im Sommer verstärkt leichte Stoffe, wie zum Beispiel leichte Jerseys getragen werden, sind im Winter schwerere, wärmere Stoffe, wie beispielsweise Fleece oder Sweatshirt gefragt. Zur Dekoration werden Stoffe häufig als Verdunklungsstoffe, Kissenbezüge, Tischdecken, Hussen, usw. verwendet. Stoffe eignen sich nicht nur für die Herstellung
von Bekleidung, sondern auch zum Nähen von modischen Accessiores.
Wer eine Tasche
nähen möchte, wählt am besten festere Baumwoll-
oder Leinenstoffe, bunt gemustert oder Ton in Ton enstehen so schnell
und einfach individuelle und praktische Taschen.
Ein Stoffgewebe besteht aus miteinander verkreuzten Fäden, welche zumeist rechtwinklig angeordnet sind. Durch verschiedene Anordnungen der Fäden entstehen wiederum unterschiedliche Gewebearten, die auch „Bindung“ genannt werden. Diese Bindungen sind für unterschiedliche Eigenschaften von Stoffen entscheidend. Die unterschiedlichen Bindungen werden folgendermaßen bezeichnet: Die „Leinwandbindung“ ist die einfachste
Bindung. Jeder Kettfaden liegt abwechselnd über und unter einem
Schussfaden. Die „Köperbindung“ erkennt man an den
diagonal aneinander gereihten Bindungspunkten, die einen Köpergrat
bilden. Das Merkmal der „Atlasbindung“ ist eine gleichmäßig
verstreute Anordnung der Bindungspunkte.
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